
US- Virgin Islands · United States Virgin Islands
Segeln in US- Virgin Islands.
Charter ab St. Thomas, Frenchtown Marina — 24 Yachten liegen jetzt am Steg.
Warum hier segeln
Die US Virgin Islands liegen am nördlichen Ende der Ostkaribik, nur einen Katzensprung von den British Virgin Islands entfernt, aber unter US-Hoheit – das ändert vor allem den Papierkram, nicht das Wasser. Man klariert einmal ein und segelt dann ein kompaktes Dreieck aus St. Thomas, St. John und den kleineren Cays dazwischen. Die Distanzen sind kurz. Nach dem Frühstück den Anker lichten und mittags schon an einer neuen Stelle schwimmen – das geht hier. Das Wasser liegt flach türkis über Sand, dunkler blau über Seegras und Riff, und man lernt binnen eines Tages, die Tiefe an der Farbe abzulesen.
Wir starten von der Frenchtown Marina auf St. Thomas, einem Arbeitshafen mit Fischerbooten, einer Tankstelle und genug Einkaufsmöglichkeiten in Gehweite, um eine Wochencharter zu verproviantieren. Das Revier passt zu Seglern, die warmes, verlässliches Passatsegeln ohne lange Passagen suchen – und die es schätzen, spontan zu den BVI hinüberzusegeln, wenn ihnen danach ist.
Reviere und Häfen
St. John ist der Ankerpunkt der Reise. Zwei Drittel der Insel sind Nationalpark, deshalb liegt man in den schönsten Buchten an Mooringbojen statt vor Anker, und das Riff blieb entsprechend unberührt. Maho, Francis und Waterlemon an der Nordküste sind die Bojen, auf die die meisten zusteuern – zu Recht: Meeresschildkröten über Seegras, sicherer Halt an den Bojen, kurze Distanz mit dem Dinghy an Land.
St. Thomas bietet Charlotte Amalie für den Einkauf und einen belebten Hafen, dazu Christmas Cove vor Great St. James für eine ruhige erste oder letzte Nacht nahe der Basis. Water Island und Honeymoon Bay liegen nur Minuten von Frenchtown entfernt, wenn man das Boot erst einfahren will, bevor der erste ganze Segeltag ansteht.
Östlich von St. John öffnet sich der Sir Francis Drake Channel Richtung BVI. Norman, Peter und Jost Van Dyke liegen alle in bequemer Reichweite, sobald man eingeklariert hat. Viele Charterer verbringen einen Teil der Woche in den USVI, einen Teil in den BVI und behandeln die Grenze eher als Formalität denn als Mauer.
Saison und Winde
Der Passat weht hier aus Ost bis Nordost, in der Hauptsaison von etwa Dezember bis Mai typischerweise mit 12 bis 20 Knoten. Das bedeutet beständiges, warmes Segeln auf Halbwind- oder Raumschotkursen auf den meisten beliebten Routen, mit kurzen Kreuzschlägen, wenn es nach Osten geht. Der Seegang in den Kanälen ist moderat; an der Nordküste von St. John kann bei nördlichen Winden Schwell aufkommen – also den Wetterbericht prüfen, bevor man sich für die Nacht auf Maho festlegt.
Sommer und früher Herbst sind ruhiger und günstiger, fallen aber in die Hurrikansaison, die von August bis Oktober ihren Höhepunkt hat. Wir sagen es offen: Im Juni und Juli kann das Segeln herrlich ruhig sein, aber man chartert mit einem Auge auf dem Tropensturm-Bericht, und das Angebot schrumpft, weil Vercharterer ihre Boote aufslippen. Dezember bis April ist das verlässliche und zugleich meistgefragte Fenster.
Verfügbare Chartertypen
Die Flotte hier ist reine Bareboat-Charter. Mit Segelerfahrung und einer kompetenten Crew übernimmt man das Boot selbst und gestaltet die Woche eigenständig. Dieses Format passt am besten zu den Virgin Islands, weil die Distanzen kurz sind, die Navigation auf Sicht erfolgt und die Ankerplätze verzeihend sind.
Von dieser Basis aus bieten wir keine bemannten Charter an. Wer für die Woche einen Skipper möchte oder einen Kapitän, der einen ins Ortswissen einführt, kann das mitunter separat auf Anfrage arrangieren – Standard ist es aber nicht. Für die meisten Gäste ist genau das der Reiz an Bareboat: das eigene Boot, das eigene Tempo, kein fremder Zeitplan.
Realistische Kosten
Die Kosten hängen von Bootsgröße, Saison und Buchungsvorlauf ab. Peak-Wochen im Zeitraum Dezember bis April liegen am oberen Ende, in Zwischen- und Nebensaison sinken die Preise spürbar. Als grober Anhaltspunkt: Eine Wochencharter mit einem Bareboat-Monohull beginnt in der Nebensaison im niedrigen vierstelligen Euro-Bereich und kostet für einen größeren Katamaran in der Hauptsaison deutlich mehr. Katamarane liegen preislich über Monohulls gleicher Länge.
Zusätzlich zur Grundcharter sollte man Treibstoff, Verpflegung, Nationalpark- und Mooringgebühren sowie eventuelle Cruising-Permits einplanen. Das Einklarieren in die BVI kostet zusätzliche Gebühren pro Person und pro Boot. Für ein verbindliches Angebot zu einem bestimmten Boot und Termin: Preis auf Anfrage über WhatsApp – wir geben lieber eine echte Zahl als eine Schätzung.
Eine Beispielwoche
Tag 1 — Übernahme in Frenchtown, Proviant an Bord, dann die kurze Etappe zur Honeymoon Bay vor Water Island oder nach Christmas Cove zum Ankommen. Entspannte erste Nacht nahe der Basis.
Tag 2 — Überfahrt nach St. John, Boje bei Maho oder Francis Bay übernehmen. Schnorcheln über den Seegraswiesen nach Schildkröten, an Land in den Park spazieren.
Tag 3 — Weiter zur Waterlemon Cay, dem besten Schnorchelrevier der Nordküste, dann ein ruhiger Abend an der Boje.
Tag 4 — Ausklarieren und über den Drake Channel nach Jost Van Dyke oder Norman Island in den BVI raumschots segeln. Längerer Segeltag, aber unter drei Stunden.
Tag 5 — Die BVI-Ankerplätze im eigenen Tempo erkunden, dann den Rückweg nach Westen antreten.
Tag 6 — Zurück in die USVI einklarieren, vor St. John oder Christmas Cove ankern für die letzte volle Nacht.
Tag 7 — Kurzer Morgentörn zurück nach Frenchtown, auftanken, Boot zurückgeben. Frei anpassbar – hier liegt nichts weiter als einen halben Tag auseinander.
Anreise
Anreise über den Cyril E. King Airport (STT) auf St. Thomas. Es gibt Direktverbindungen von mehreren Drehkreuzen auf dem US-Festland sowie Umsteigeverbindungen aus Europa, meist über Miami, New York oder San Juan. Vom Flughafen ist es ein kurzes Taxi zur Frenchtown Marina.
Als US-Territorium benötigen US-Bürger für die USVI keine separate Passkontrolle und innerhalb der US-Gewässer kein Cruising-Permit. Für die Überfahrt in die BVI braucht die gesamte Crew einen Reisepass sowie eine Ein- und Ausklarierung samt Gebühren. Der Einkauf auf St. Thomas ist unkompliziert; das Boot sollte man vor dem Ablegen bevorraten, da die Ankerplätze nur begrenzte Nachschubmöglichkeiten bieten. Schreiben Sie uns über WhatsApp mit Ihren Terminen und der Crewgröße, wir kümmern uns um das Boot.
Live-Flotte
Verfügbare Yachten in US- Virgin Islands.
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Gefragt und beantwortet.
Was kostet eine Yachtcharter auf den US Virgin Islands?
Braucht man einen Schein für die Charter hier?
Wann ist die beste Zeit, um die US Virgin Islands zu segeln?
Wo starten die Charter?
Eignet sich das Revier für Familien?
Kann man von hier aus zu den British Virgin Islands segeln?
Monohull oder Katamaran?

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